Downloads
-
Wirtschaftslagebericht Frühsommer 2011
(PDF, 1,864 KB) (Dokument-Nr.: 82099)
Sie befinden sich hier: Startseite > International > Volkswirtschaft > Konjunktur > Wirtschaftslage in der TechnologieRegion Karlsruhe > Wirtschaftslagebericht Frühsommer 2011
Regionale Wirtschaft weiter im Stimmungshoch
Die Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe zeigt sich im Frühsommer 2011 weiter optimistisch. Die aktuelle Geschäftslage bleibt auf einem hohen Niveau. Und trotz gestiegener konjunktureller Risiken ist der Optimismus der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate ungebrochen, hat sich sogar noch erhöht. Das ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe (IHK). Zudem sind die Beschäftigungs- und Investitionspläne nach wie vor positiv. „Die Auftragsbücher sind in vielen Bereichen gut gefüllt, die konjunkturelle Entwicklung wird zunehmend von der Binnennachfrage getragen“, erläutert IHK-Präsident Bernd Bechtold. Der Anteil der Unternehmen, die ihre derzeitige geschäftliche Situation als gut bewerten, hat sich um einen Prozentpunkt auf 46 Prozent erhöht. 45 Prozent der Betriebe zeigen sich mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Neun Prozent der Unternehmen berichten von ungünstig verlaufenden Geschäften (Jahresbeginn 2011: acht Prozent).
Im unternehmensnahen Dienstleistungssektor und im Großhandel hat sich die aktuelle Geschäftssituation gegenüber dem Beginn des Jahres nochmals verbessert. Auch in der regionalen Industrie und dem Einzelhandel ist die Stimmung weiterhin gut, der Aufwärtstrend ist jedoch erst einmal gestoppt. Die Bauwirtschaft hat nach dem Stimmungstief zu Jahresbeginn in den vergangenen Monaten wieder besser Tritt gefasst.
Die Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate fallen noch zuversichtlicher aus als zu Jahresbeginn. Der Anteil der Unternehmen, die in der nächsten Zeit mit einer besseren Entwicklung ihrer Geschäfte als bisher rechnen, ist von 39 Prozent auf 44 Prozent angestiegen. 48 Prozent der Betriebe erwarten in absehbarer Zeit keine grundlegende Änderung ihrer wirtschaftlichen Situation (Jahresbeginn 2011: 53 Prozent). Mit acht Prozent unverändert ist der Anteil der Unternehmen, die einen ungünstigen Geschäftsverlauf befürchten.
Die Unternehmen verkennen aber auch nicht die möglichen Gefahren. IHK-Präsident Bernd Bechtold: „Auf die Liste der Belastungen und Risiken gehören die extrem gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise, die aufgrund des starken Wettbewerbs nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden können. Auch deren teils kaum kalkulierbare Schwankungen, werden für immer mehr Unternehmen zur Belastungsprobe für die eigene betriebliche Entwicklung. Die politische Unruhen in Nordafrika und dem Nahen Osten, die Schuldenkrise mehrerer Euro-Länder und die anziehende Inflation könnten ebenfalls zu einem konjunkturellen Dämpfer führen. Eine gleichbleibende Skepsis besteht hinsichtlich der Rekrutierung der benötigten Fachkräfte. Dagegen ist die Zahl der Betriebe, die in der Entwicklung der Binnenkonjunktur eine mögliche Gefahr für den eigenen Geschäftsverlauf ausmachen, stetig rückläufig.“
Infolge der stabilen wirtschaftlichen Aufwärtsbewegung ist eine steigende Zahl von Unternehmen auf der Suche nach zusätzlichem Personal. Im Frühsommer 2011 melden 29 Prozent der Betriebe einen erhöhten Bedarf an Mitarbeitern (Jahresbeginn 2011: 26 Prozent). Gleichzeitig hat sich aber auch der Anteil der Unternehmen, die über eine Reduzierung ihrer Personalkapazitäten nachdenken, um drei Prozentpunkte auf 13 Prozent erhöht. Beschäftigungsmotor bleibt weiterhin der Dienstleistungssektor. Zunehmend expansiver fallen die Personalplanungen im Einzelhandel aus. In Industrie und Großhandel hat sich dagegen die Dynamik bei den – nach wie vor positiven – Personalplänen etwas abgeschwächt.
Auf die Investitionsbereitschaft wirken sich die genannten Risiken bisher noch nicht aus. Mit 29 Prozent planen im Frühsommer 2011 ähnlich viele Unternehmen wie zu Jahresbeginn (30 Prozent), in den kommenden zwölf Monaten zusätzliche Investitionen im Inland vorzunehmen. Etwa jeder zweite Betrieb sieht gleich hohe Investitionsausgaben vor. Der Anteil der Unternehmen, die in der nächsten Zeit weniger oder gar nicht investieren wollen, liegt unverändert bei 20 Prozent.
Den kompletten Wirtschaftslagebericht Frühsommer 2011 können Sie im nebenstehenden Downloadbereich herunterladen.
© Industrie- und Handelskammer Karlsruhe
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen. Bei den Links zu externen Seiten handelt es sich ausschließlich um fremde Inhalte, für die die IHK Karlsruhe keine Haftung übernimmt und deren Inhalt sich die IHK Karlsruhe nicht zu eigen macht.
www.karlsruhe.ihk24.de
© Industrie- und Handelskammer Karlsruhe
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen. Bei den Links zu externen Seiten handelt es sich ausschließlich um fremde Inhalte, für die die IHK Karlsruhe keine Haftung übernimmt und deren Inhalt sich die IHK Karlsruhe nicht zu eigen macht.
www.karlsruhe.ihk24.de