RESIST ist ein gemeinsames Projekt der Internationalen Handelskammer (ICC), Transparency International, United Nations Global Compact und World Economic Forum Partnering Against Corruption Initiative. Herausgeber der deutschen Fassung sind Transparency International Deutschland und ICC Deutschland mit Unterstützung des Deutschen Global Compact Netzwerks und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
RESIST richtet sich an international tätige, vor allem mittelständische Unternehmen, die der Gefahr von Bestechungsforderungen ausgesetzt sind. Sie sind vor derartigen Forderungen weniger geschützt als größere Unternehmen und im Wettbewerb in einer schwächeren Position, um den Forderungen zu widerstehen. Studien zeigen, dass die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen Compliance als wichtig erachtet. Allerdings hat nur die Hälfte von ihnen Compliance-Maßnahmen getroffen. RESIST zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Unternehmen und ihre Mitarbeiter auf unangemessene Forderungen reagieren und diesen begegnen können.
Unter den zehn wichtigsten Handelspartnern Deutschlands befinden sich einige besonders korruptionsanfällige Länder wie China und Italien. Sie erreichen auf dem Transparency-Korruptionswahrnehmungsindex 2011 weniger als 5,0 von 10,0 Punkten [Skala von 10 für „sehr integer wahrgenommen“ bis 0 für „sehr korrupt wahrgenommen“]. Darüber hinaus ist der deutsche Mittelstand auch in osteuropäischen Ländern wie Russland, Tschechien und Ungarn aktiv vertreten. Diese Länder rangieren ebenfalls unter der Fünf-Punkte-Marke des Korruptionswahrnehmungsindexes 2011.
Das Schulungsprogramm „RESIST“ kann abgerufen werden unter dem Link in der seitlichen Service-Leiste.