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INTERNATIONAL

Benchmarking-Studie: Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland

Eigene Vertriebsniederlassungen und Produktionsstätten in Auslandsmärkten erfordern meist über Jahre hinweg die Delegation eigener Experten aus dem Stammland. Diese Expatriates müssen den hohen Anforderungen einer Auslandstätigkeit genügen und dürfen dafür angemessene materielle und immaterielle Kompensationen erwarten. Im Blick auf diese Mitarbeitergruppe erarbeiten die Personalverantwortlichen des Unternehmens häufig ein Regelwerk, das darauf ausgerichtet ist, den komplexen Entsendungsprozess in transparenter Weise zu steuern und zu verwalten. Neben monetären Anreizen sind die Serviceleistungen, die sich aus den Fürsorgepflichten des Unternehmens ergeben, für den Expatriate und seine Familie sicherzustellen. Per Saldo soll durch eindeutige Entsendungsrichtlinien für eine Vielzahl entsendungstypischer Probleme ein ausgewogener Interessenausgleich gewährleistet werden. Es gilt zudem, dem Gleichbehandlungsgebot für die Entsandten des Unternehmens in unterschiedlichen Ländern Rechnung zu tragen.

In einer aktuellen Studie wird das derzeitige Spektrum relevanter Regelungen detailliert untersucht. Die Analyse wertet die Entsendungsrichtlinien von 38 international engagierten deutschen Unternehmen (davon 13 Dax-30 Gesellschaften) aus. Die Ergebnisse werden in einem auführlichen Gutachten präsentiert.

Groenewald, Horst, Stein, Volker: Auslandsentsendung aktuell. Benchmarkingstudie zu den Entsendungsrichtlinien 38 führender deutscher Unternehmen, Siegen 2012, 208 Seiten, 131 Tabellen, 220 Euro. Bestelladresse: horst.groenewald@t-online.de

Quelle: DIHK im Februar 2012

DOKUMENT-NR. 86983

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