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INTERNATIONAL

„Außenwirtschaftsreport 2010” - Handelsbarrieren bremsen Dynamik im Außenhandel

(DIHK) Der "Außenwirtschaftsreport 2010", eine Auswertung von Beratungsgesprächen der Außenwirtschaftsexperten aus den 80 Industrie- und Handelskammern, zeigt die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die Hindernisse auf, mit denen deutsche Unternehmen im Auslandsgeschäft zu kämpfen haben. Besonders gravierende Probleme verursachen der Untersuchung zufolge die hohen Sicherheitsstandards in den USA, die komplexen Zertifizierungsvorschriften in China und Russland sowie komplizierte Regelungen bei der Zollabfertigung weltweit. Auch in Deutschland gibt es Schranken und Barrieren. So erschweren die Exportkontrollvorschriften den Unternehmen das Auslandsgeschäft. Deutsche Firmen müssen bei Ausfuhrgenehmigungen länger auf Entscheidungen warten als ihre ausländischen Konkurrenten und erleiden damit einen erheblichen Wettbewerbsnachteil. "Im Bereich der Ausfuhrgenehmigungen ist eine Harmonisierung auf EU-Ebene anzustreben, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen sicherzustellen", so DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. Die Ergebnisse der Umfrage können unter nebenstehendem Link von der Website des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) abgerufen werden.

17.09.2010

DOKUMENT-NR. 15058

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