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Franchise (Dokument-Nr.: 2728)
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Franchisebörse (Link: http://www.nexxt-franchiseboerse.org)
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Die KfW Mittelstandsbank will Existenzgründern die Suche nach dem richtigen Franchisepartner erleichtern. Für diesen Zweck hat die Gründer- und Mittelstandsbank des Bundes zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit eine Franchisedatenbank aufgebaut. Die Franchisebörse ist nicht nur eine Fundgrube für neue Geschäftsideen, sie ist auch eine wichtige Messlatte zur Beurteilung der am Markt angebotenen Systeme. Anhand von qualifizierten Basisinformationen können sich potenzielle Gründer erstmals verlässlich über die Vorteile der einzelnen Franchisesysteme informieren.
Interessierte Franchisegeber können ihre Daten für eine geringe Freischaltungsgebühr in die Börse einstellen. Damit es bei der Partnersuche fair zugeht, werden die in der Franchisedatenbank veröffentlichten Daten von der KfW Mittelstandsbank nach einheitlichen Kriterien geprüft. Zu einem späteren Zeitpunkt können die Systemanbieter über diese qualifizierten Basisdaten hinaus eigene Informationen in die Börse einstellen, zum Beispiel Kundeneinschätzungen oder Musterverträge.
Mit der Anwendung einheitlicher Förderkriterien nimmt die Franchisebörse in einem gewissen Maße die immer wieder geforderte Zertifizierung von Franchisesystemen auf freiwilliger Basis vorweg. Basis sind die von der KfW Mittelstandsbank für den internen Entscheidungsprozess entwickelten Kriterien für solide und faire Vertragsbedingungen, die für die Förderungswürdigkeit von Franchisesystemen ausschlaggebend sind.
Zurzeit gibt es in Deutschland rund 900 aktive Franchisesysteme mit rund 50.000 angeschlossenen Systempartnern. Nach Einschätzung von Fachleuten haben aber mindestens doppelt so viele Franchisesysteme am Markt Platz. Die KfW Mittelstandsbank hat bis heute mehr als 1.000 Franchisesysteme als förderungswürdig eingestuft. Allein seit 1990 wurden knapp 12.000 Franchisenehmer mit insgesamt 1,5 Milliarden Euro gefördert. Die geförderten Unternehmen haben rund 2,5 Milliarden Euro investiert und mehr als 70.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Die Klimaschutz-Ziele der Europäischen Union schienen geklärt, die für ihre Erreichung erforderlichen Maßnahmen festgelegt. Doch nun mehren sich Vorstöße, die Zielmarken heraufzusetzen und die Regeln für den Emissionshandel zu verschärfen – einmal mehr im europäischen Alleingang. Der DIHK warnt nachdrücklich davor, den Unternehmen in Europa Planungs- und Rechtssicherheit vorzuenthalten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.
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