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PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Mitgliedsbeiträge bleiben stabil auf niederem Niveau

Karlsruhe als erste Kammer im Land komplett zertifiziert

Karlsruhe, 17. Dezember 2009. Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe hat einstimmig die von Präsidium und Geschäftsführung vorgeschlagene Beibehaltung des Mitgliederbeitrags zugestimmt. „Während andere IHKn im Land bereits über eine Anhebung nachdenken, war und ist das für uns kein Thema”, sagte IHK-Präsident Bernd Bechtold. Damit liege der Beitragssatz weiterhin unter dem Landesdurchschnitt. Und das, obwohl die mehr als 60.000 Mitgliedsunternehmen in den vergangenen Jahren um dreieinhalb Millionen Euro entlastet worden sind. „Der konsequente Sparkurs trägt Früchte”, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele.

„Wir haben die guten Jahre genutzt zur Bildung von Rücklagen, zur vorzeitigen Rückzahlung von Verbindlichkeiten und für gezielte Investitionen in die Leistungsfähigkeit”, führte er weiter aus. Möglich wurde dies vor allem durch die vorzeitige Tilgung des Darlehens für das IHK Haus der Wirtschaft (HdW). „Fast zwei Jahrzehnte früher als geplant ist das HdW nun schuldenfrei. Damit wurde das damalige Versprechen eingehalten, die beträchtlichen Investitionen ohne Beitragserhöhung zu bewältigen. Und gleichzeitig wurde mit dem HdW ein bleibender Wert für die regionale Wirtschaft geschaffen”, so Präsident Bernd Bechtold. Um das zu erreichen habe die IHK Karlsruhe in den vergangenen Jahren einen konsequenten Sparkurs gefahren. So sei unter anderem die Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 41 Stunden ohne Lohnausgleich angehoben und auf die Wiederbesetzung frei gewordener Stellen verzichtet worden.

Die IHK werde auch weiterhin alle sich bietenden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung nützen, betonten Präsident und Hauptgeschäftsführer. Ein großer Schritt sei schon gemacht worden. Als erste und einzige der zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ist die IHK Karlsruhe nach der neusten DIN-Norm ISO 9001:2008 zertifiziert worden. Wie schon beispielsweise beim Controlling übernehme die Karlsruhe Kammer damit wieder eine Vorreiterrolle. „Durch die Zertifizierung können wir unsere Arbeitsabläufe noch effizienter gestalten und damit die schon hohe Leistungsqualität für unsere Mitgliedsunternehmen noch einmal erhöhen”, ist sich die IHK-Spitze sicher.

DOKUMENT-NR. 12191

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