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AUSBILDUNG

Region stellt zwei Bundesbeste

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Region stellt zwei bundesbeste Auszubildende
Über 300.000 legten in Deutschland Prüfung ab

Karlsruhe, 13. Dezember. Mit Matthias Urschel und Christian Jäger kommen zwei der 203 besten Auszubildenden Deutschlands aus Karlsruhe. Gemeinsam mit ihren Ausbildungsbetrieben, dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung sowie der asknet AG, wurden sie in Berlin von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ausgezeichnet. Insgesamt legten über 300.000 Jugendliche in diesem Jahr ihre Ausbildungsprüfung ab. „Ein großer Erfolg für die jungen Menschen und für die Ausbildungsbetriebe und ein Zeichen für deren Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit“, sagte IHK-Präsident Bernd Bechtold.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen zeigte sich begeistert: „Glückwunsch! Sie haben einen tollen Start ins Berufsleben hingelegt. Sie haben Talente und auch die richtige Einstellung. Jetzt stehen Ihnen viele Türen offen. Dank der dualen Ausbildung wissen Sie schon recht gut, was im Berufsalltag auf Sie zukommt. Sie haben das notwendige Rüstzeug für ein erfülltes, erfolgreiches Arbeitsleben. Noch eine Bitte an die Besten: Nehmen Sie andere an die Hand, denen das Lernen nicht so leicht fällt.“
Präsident Bernd Bechtold betonte, dass die Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung in den vergangenen Jahren ihre Ausbildungszahlen deutlich erhöht hätten. Rund 30 Prozent betrage der Zuwachs seit 2004 in den Betrieben zwischen Oberderdingen und Bühl. Jedoch sei aufgrund der abnehmenden Schülerzahlen kein weiteres Wachstum mehr möglich. „Meiner Meinung nach müssen wir den Blick viel mehr auf die Zahl der unbesetzten Lehrstellen richten“, so Bernd Bechtold. Zu Beginn des Ausbildungsjahres gab es im Gebiet der IHK Karlsruhe sechs Mal so viele unbesetzte Lehrstellen wie unversorgte Jugendliche. „Das ist erst der Anfang angesichts der demografischen Entwicklung“, betonte der IHK-Präsident.

Die Betriebe stünden daher vor einem gravierendem Problem: dem Fachkräftemangel. Nach einer landesweiten Umfrage hätten bereits 70 Prozent der Unternehmen Probleme, passende Fachkräfte für offene Stellen zu finden. „Mit Ausbildung alleine lässt sich das Problem nicht lösen. Wir brauchen daher Fachkräfte aus der ganzen Welt. Um diese qualifizieren Menschen müssen wir intensiv werben“, ist sich Bernd Bechtold sicher.

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