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Regionale Wirtschaft holt weiter auf
Aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Karlsruhe
Karlsruhe, 26. Mai 2010. In der Wirtschaft der TechnologieRegion Karlsruhe schreitet die Erholung weiter voran. Im Frühsommer 2010 fallen im Branchendurchschnitt sowohl die Beurteilung der momentanen Geschäftslage als auch die Einschätzung der Geschäftsentwicklung in den nächsten zwölf Monaten erheblich besser aus als noch zu Jahresbeginn. Die zunehmend günstigere Stimmung zeigt sich auch an dem deutlich gestiegenen Anteil der Unternehmen mit positiven Beschäftigungsplänen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe.
Erstmals seit über einem Jahr hat sich der Saldo aus den posi-tiven und negativen Meldungen zur Geschäftslage wieder ins Plus gedreht. Die Zahl der Unternehmen mit gut laufenden Geschäften ist von 24 Prozent auf aktuell 31 Prozent gestiegen. Jedes zweite Unternehmen schätzt seine wirtschaftliche Situa-tion als zufriedenstellend ein. Der Anteil der Unternehmen in schlechter Geschäftslage ist von 26 Prozent auf 18 Prozent zurückgegangen.
Während die Industrie, der Handel und der Dienstleistungssektor bei der Lagebeurteilung insgesamt einen deutlichen Sprung nach vorne machten, fallen in der Bauwirtschaft die aktuellen Lageurteile im Saldo geringfügig ungünstiger aus als zu Jahresbeginn. IHK-Präsident Bernd Bechtold: „Die grundsätzliche Aufwärtsbewegung in einzelnen Wirtschaftsbereichen darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich gerade in der Industrie und dem Einzelhandel immer noch viele Unternehmen in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation befinden.”
Der bereits in den vergangenen Monaten sichtbare positive Trend bei der Beurteilung der Geschäftsperspektiven hat sich fortgesetzt. 44 Prozent der Unternehmen erwarten im Früh-sommer 2010, dass sich die Geschäfte in den kommenden zwölf Monaten weiter beleben - gegenüber dem Jahresbeginn ein Anstieg um 15 Prozentpunkte. 45 Prozent der Unternehmen gehen von einem gleichbleibenden Geschäftsverlauf aus. Eine weitere Verschlechterung ihrer geschäftlichen Situation befürchten hingegen nur noch elf Prozent der Unternehmen (Jah-resbeginn 2010: 22 Prozent). Insbesondere in der Industrie, dem Groß- und Einzelhandel sowie bei den Dienstleistern hat die Zuversicht an Breite gewonnen. Dagegen sieht das Baugewerbe eher schwierige Monate auf sich zukommen.
Auch die Beschäftigungsaussichten für die kommenden zwölf Monate haben sich weiter verbessert. Vor allem im Dienstleistungssektor und dem Einzelhandel wollen deutlich mehr Untnehmen ihre Belegschaften vergrößern als verringern. Auch in der Industrie und der Bauwirtschaft haben sich die Beschäftigungspläne verbessert, sind aber immer noch sichtlich ungüntiger als im Schnitt aller Branchen.
Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind hierzulande – besonders in mittleren und großen Unternehmen – längst fester Bestandteil der Belegschaften. Eine aktuelle DIHK-Umfrage zeigt, wie intensiv und erfolgreich sich die deutsche Wirtschaft in Sachen Integration engagiert. Und: Die derzeit diskutierten politischen Maßnahmen zur besseren Eingliederung bewerten die Unternehmen überwiegend als sinnvoll.
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