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STANDORTPOLITIK

Demografierechner Baden-Württemberg

Die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg haben zusammen mit der WifOR Wirtschaftsforschung GmbH den IHK-Demografierechner Baden-Württemberg entwickelt. Das kostenlose Analysewerkzeug ermöglicht Unternehmen einen schnellen Überblick über ihre demografische Situation, über die Entwicklung der Altersstruktur ihrer Belegschaft und des Fachkräftebedarfs bis in das Jahr 2030.

Der Demografierechner ist eine Weiterentwicklung des IHK-Fachkräftemonitors Baden-Württemberg, der die Entwicklung von Angebot und Nachfrage auf dem Fachkräftearbeitsmarkt insgesamt in 105 Berufsgruppen, in den zwölf IHK-Regionen des Landes und in 17 Branchen bis zum Jahr 2030 aufzeigt. Durch die Verknüpfung mit den Daten des Fachkräftemonitors können nun erstmals in einem Demografierechner Unternehmensdaten mit der Fachkräfteentwicklung in der Region und in einzelnen Branchen verglichen werden.

Der Demografierechner analysiert die demografische Situation des Betriebs auch im Vergleich zur Branche, zur Region und in der Detailversion aufgegliedert in einzelne Berufsgruppen. So können Unternehmer zum Beispiel ablesen, wie viele Stellen, die durch Rente oder Fluktuation frei werden, jährlich neu besetzt werden müssen und wie die Arbeitsmarktsituation für die gesuchten Fachkräfte zu dem Zeitpunkt aussieht, zu dem offene Stellen besetzt werden müssen.

Der IHK-Demografierechner Baden-Württemberg steht im Internet unter www.demografierechner-bw.de zur Verfügung.

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DOKUMENT-NR. 91773

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Mehr Frauen an den Start – für einen starken Mittelstand von morgen

Frauen gründen zögerlicher: Sie stellen zwar mittlerweile fast die Hälfte der Teilnehmer in IHK-Gründungsseminaren, aber nur rund ein Drittel der Jungunternehmer, die tatsächlich einen Betrieb errichten. Jährlich könnten 50.000 zusätzliche Jobs entstehen, wenn angehende Gründerinnen ihre Vorhaben entschlossener umsetzten. Der DIHK fordert deshalb unter anderem, die Kinderbetreuung zu verbessern. Aber auch der Abbau von Bürokratiehürden und die Schaffung eines positiveren Unternehmerbildes könnten dazu beitragen, unternehmerische Ressourcen zu heben.

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