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Die "Magistrale für Europa" ist der Eisenbahnkorridor, der Paris via Strassburg, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, München und Wien mit Budapest verbindet. Ziel der Initiative "Magistrale für Europa" ist es diesen Schienenkorridor zu einer leistungsfähigen Hochgeschwindigkeitsstrecke auszubauen. Dadurch könnte die Fahrtzeit von Paris nach Karlsruhe von derzeit 5 Stunden auf 2 Stunden und 40 Minuten reduziert werden, von Karlsruhe nach München von derzeit 3 Stunden und 14 Minuten auf 2 Stunden und 40 Minuten.
Neben ihrer Funktion als wichtige europäische Achse im internationalen Verkehr bewirkt die Magistrale auf weiten Teilen der Streckenführung auch eine starke Verbesserung des nationalen und regionalen Bahnangebots. Die in Folge eines Ausbaus der Magistrale eintretenden Bündelungseffekte bewirken Entlastungen in den vom Güterverkehr beanspruchten Netzteilen. Damit steigt die Kapazität im Güterverkehr an.
Ein wichtiger Erfolg der Initiative ist die Aufnahme der Strecke östlich von Strassburg als prioritäre Maßnahme in das Programm der transeuropäischen Netze (TEN) durch die EU.
Erhebliche volks- und regionalwirtschaftliche Effekte
Ein vom Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung der Universität Karlsruhe, der SMA und Partner AG, Zürich sowie der Technischen Universität Wien vorgelegte Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die monetären und nicht monetären Nutzen die Kosten eines Ausbaus deutlich übersteigen und ein Ausbau damit wirtschaftspolitisch wünschenswert sei. Der Ausbau der gesamten Strecke würde ca. 15.7 Mrd. Euro kosten.
Auch für die Region Karlsruhe hätte der Ausbau erhebliche volkswirtschaftliche Effekte:
Gemäß den Schätzungen würden im Jahr 2015 900.000 Personen in der Region Karlsruhe arbeiten. Das Bruttoinlandsprodukt der Region würde mit Magistrale um ca. 860 Mio. Euro höher liegen als ohne. Dies ist ein Zugewinn von 1,1 %. Bedenkt man das relativ hohe Ausgangsniveau von Karlsruhe, so ist der Zugewinn umso beachtlicher. Aufgrund dieser regionalwirtschaftlichen Bedeutung beteiligt sich auch die IHK Karlsruhe an dieser Initiative.
Träger
Die Initiative "Magistrale für Europa"wird getragen von den Städten, Regionalverbänden und Industrie- und Handelskammern Nancy, Strassburg, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, Augsburg, München, Salzburg, St. Pölten, Wien und Budapest.
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In die europäische Förderpolitik soll mehr Disziplin Einzug halten. Setzten die EU-Mitgliedstaaten die Mittel aus den Brüsseler Töpfen bislang eher nach Gutdünken ein, will die Union ab 2014 mit verbindlichen Etappenzielen, festen Förderquoten und neuen Berichtspflichten für mehr Effizienz sorgen. Der DIHK unterstützt die Ziele dieser Linie, er warnt jedoch davor, neue Bürokratie zu schaffen.
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