IHK zeichnet über 600 Meister, Fach- und Betriebswirte aus

Aufstieg und Karrieresprung – national wie international
Seit Jahresbeginn zählte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe 610 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen von Meister, Fach- und Betriebswirtprüfungen. Weitere 1.281 schlossen die Ausbilder-Eignungsprüfung (AEVO) erfolgreich ab. Damit hält der Boom an und die zahlreichen Weiterbildungs-Maßnahmen der IHK erhalten weiterhin hohen Zuspruch. „Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück“, so eröffnete Ariane Durian, Vizepräsidentin der IHK, den feierlichen Rahmen im Karlsruher Konzerthaus und begrüßte über 200 anwesende Absolventinnen und Absolventen sowie weitere 300 Gäste.
Prüfungen in 27 Fachrichtungen
Geprüft wurde in 27 verschiedenen Fachrichtungen im kaufmännischen sowie im gewerblich-technischen Bereich. Besonderer Beliebtheit erfreut sich im kaufmännischen Bereich die Weiterbildung zum Handelsfachwirt sowie Wirtschaftsfachwirt. Im gewerblich-technischen Bereich erhält die Weiterbildung zum Industriemeister, Fachrichtung Metall, großen Zuspruch.
416 ehrenamtliche Prüfer im Einsatz
Ein Dankeschön richtete die IHK auch an alle anwesenden Prüfer, Dozenten und die Bildungsträger. Aktuell engagieren sich 416 Prüferinnen und Prüfer in der IHK Karlsruhe. „Ohne das ehrenamtliche Engagement der Prüfer wäre das duale System nicht durchführbar“, verdeutlicht Alfons Moritz, stellvertretender IHK Hauptgeschäftsführer und Leiter Ausbildung und Weiterbildung.
62 Prozent machen Karrieresprung nach Weiterbildung
Dass sich eine berufliche Weiterbildung lohnt, bestätigte zuletzt auch eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Demnach gaben 62 Prozent der befragten Absolventen einer Aufstiegsfortbildung an, im Anschluss den Karrieresprung geschafft zu haben. Etwa die Hälfte der Befragten steigerte das Einkommen um mehr als 450 Euro pro Monat. „Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sorgt für ständig neue Herausforderungen in der Berufswelt. Das wiederum erfordert ein ständig neues Lernen und Weiterbilden. Und wer sein Leben lang lernt, wird auf der Karriereleiter stetig nach oben wandern“, meint auch IHK-Vizepräsidentin Ariane Durian.
International hohe Anerkennung für berufliche Weiterbildung
Auch international ist das Ansehen von beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen aus Deutschland hoch. Der Abschluss zum Meister, Fachwirt oder Betriebswirt ist mit einem Bachelor- oder Master-Abschluss gleichgestellt. „Wen es zum Arbeiten ins europäische Ausland zieht, der hat nach dem Europäischen Qualifizierungsrahmen viel größere Möglichkeiten, ein Unternehmen zu finden. Denn die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen beruflichen und akademischen Abschlüsse in den EU-Ländern wird transparenter. Unternehmen können die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse von Bewerbern damit einfacher einschätzen und vergleichen“, so Moritz.